Härten benötigt viel Energie. Ferrum bietet eine Alternative.

April 2022

Wege aus dem Energie-Preisschock

In ihrer Ausgabe vom 30.03.2022 ging die LZ in einem Interview mit Daniel Müller, dem kaufmännischen Leiter der Ferrum Edelstahlhärterei GmbH, auf die durch explodierende Energiekosten entstandenen Probleme der produzierenden Industrie ein.
Ein Fazit...

Die von der Ampelkoalition beschlossenen Heizkostenzuschüsse gehen allerdings an 2 Millionen Endverbraucher. Industrieunternehmen sind davon ausgeschlossen.

Das zur Zeit einzig wirksame "Gegenmittel" bei steigenden Energiepreisen sind sogenannte Tranchenkäufe von Strom und Erdgas, bei denen der Bedarf der kommenden Jahre direkt an der Strombörse für die Zukunft eingekauft wird und somit eine Planungssicherheit gegeben ist.

Um den volatilen Kräften bei der Energiepreisentwicklung langfristig entgegenzuwirken und auch einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität zu machen, hat man bei FERRUM schon vor 2 Jahren ressourcensparende Prozesse angestoßen. Dazu zählt auch das bei uns kurz vor der Einführung stehende "Laserhärten". Tests und Versuchsreihen haben gegenüber klassischen Härteverfahren eine Energieeinsparung von 95% ergeben.

Bei Interesse kommen Sie zu unserem OpenHouse am 11.06.2022 und informieren sich über die neue Technologie und Einsatzmöglichkeiten!

Was können wir für Sie (Laser-)Härten?

Unsere Technische Leitung
Für Ihre „Härte“ berüchtigt

OKTOBER 2021

UNSER TECHNISCHES TEAM DER ZUKUNFT
SCHLAGKRAFT IM DOPPELPACK

Mit Sascha Weber und Edwin Friesen beginnt eine neue Aera unserer technischen Abteilung.

Sascha Weber, bisheriger Leiter Arbeitsvorbereitung (Warenannahme) und mit längjähriger Härteerfahrung, besitzt nicht nur die Lizenz in Sachen Technik, sondern ist auch im privaten Leben als Fussball-Coach im Besitz einer B-Lizenz. Eben einer von uns – immer im Einsatz, immer am Ball!

Edwin Friesen hat mit Einführung neuer Technologien wie dem Oxidieren und dem Gasnitrocarburieren sowie dem geballten Wissen über das Härten, sich mit Tatkraft in seine neue Rolle hinein begeben. Ein verlässlicher Teamplayer in allen Belangen

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Härter als Legionellen

DEZEMBER 2019

DIE FERRUM EDELSTAHLHÄRTEREI GMBH SETZT MASSSTÄBE IM BEREICH IMMISSIONSSCHUTZ

Legionellen sind Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen, von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Lungenentzündungen. In geringer Anzahl sind sie natürlicher Bestandteil von Oberflächengewässern und Grundwasser.

In Ablagerungen und Belägen des Rohrsystems können sich die Legionellen besonders gut vermehren. Neben den in unserer Region bekannt gewordenen Fällen in Pflegeeinrichtungen, sind auch Gewerbebetriebe aufgefordert, den im schlimmsten Fall tödlichen Erregern entgegen zu wirken.
Beim Abkühlen von warm gewordenen Kühlwasser entstehen so genannte Aerosole, welche, vom Winde verweht, zu Gesundheitsproblemen führen könnten, wenn sie mit Legionellen belastet wären.

Die Ferrum Edelstahlhärterei GmbH hat deshalb einiges in die technische Ausstattung für sichere Prozesse zur Wasserkühlung investiert, damit Legionellen gar nicht erst einen Nährboden finden. Ferrum gehört damit zu den Vorreitern in der Region, die sich fristgemäß der Gesetzesnovelle beim Immissionsschutz Kreis Lippe registriert haben.

Jahreskontrakt mit festem Strompreis ein Auslaufmodell

SEPTEMBER 2019

ARBEITSKREIS ENERGIE OWL BEI FERRUM EDELSTAHLHÄRTEREI

Wie können sich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Verbräuche flexibilisieren und sich auf den Strommarkt der Zukunft vorbereiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Treffens des IHK-Arbeitskreises Energie OWL bei der Ferrum Edelstahlhärterei.

„Der Jahreskontrakt mit einem festen Strompreis ist ein Auslaufmodell!“ Thilo Stegner von den Wuppertaler Stadtwerken geht davon aus, dass die zunehmende Volatilität auf der Energieerzeugungsseite zu dynamischen Tarifmodellen führt. „Flexibilität beim Einkauf und Verbrauch wird künftig belohnt.“

„Auch KMU können flexibel an der Börse einkaufen“, zeigte Benedikt Dahlmann von der Bergischen Universität Wuppertal. Im Forschungsprojekt „Happy Power Hour“ mit Ferrum und weiteren Industriepartnern hat er eine Steuerbox entwickelt, die flexibilisierbare Verbraucher automatisch auf Basis von Preissignalen am Intradayhandel steuert. In einer Pilotanlage konnten so knapp 30 Prozent des Stromerzeugungspreises eingespart werden. Dabei koste die Steuerbox nur 1.000 Euro und könne mindestens zehn Prozesse steuern.

Daniel Müller von Ferrum will mit der Universität in einem neuen Projekt noch mehr erreichen: „Unser Ziel ist ein integriertes System, mit dem wir die gesamte Produktion innerhalb von uns festgelegter Restriktionen automatisch und kostengünstig steuern können.“ Dafür sollen idealerweise Daten aus dem ERP-System, der Produktionssteuerung, dem Energiemanagement und dem Intraday-Handel genutzt werden.